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Fachgruppe
Frauen und Informatik

Aktuelles Magazin

Unser aktuelles Magazin "Frauen machen Informatik" ist im September 2019 erschienen. Die Ausgabe Nr. 43 hat den Schwerpunkt  "Nachhaltigkeit". 

Editorial

Liebe Mitglieder der Fachgruppe Frauen und Informatik, liebe Leserinnen und Leser!

Sie haben sicher bemerkt, dass unser diesjähriges Magazin besonders umfangreich ist. Der Grund dafür ist eine Premiere: Wir haben zum ersten Mal den Preis der Fachgruppe Frauen und Informatik für besonders gelungene Abschlussarbeiten vergeben. Über die große Anzahl und die Qualität der Einreichungen haben wir uns sehr gefreut. Die Jury hat es mit der Auswahl der Preisträgerinnen nicht leicht gehabt und schließlich entschieden, jeweils einen ersten Preis für eine Bachelor- und eine Masterarbeit zu verleihen, sowie drei weitere Arbeiten in jeder Kategorie besonders zu würdigen. Alle acht Autorinnen stellen ihre Arbeiten in diesem Heft kurz vor. Machen Sie sich einBild von der Vielfalt und Relevanz der Themen! Vielleicht fällt Ihnen eine Studentin ein, die Sie für eine Bewerbung für den Preis 2021 motivieren wollen. Genauere Voraussetzungen und weitere Informationen zum Preis der Fachgruppe finden Sie im nächsten Heft.

 

Den zweiten Schwerpunkt dieser Ausgabe bilden die Artikel zum Thema unserer Jahrestagung „Informatik und Nachhaltigkeit“. Passend zum Ort Bremerhaven haben uns Wissenschaftlerinnen aus dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) äußerst spannende Einblicke in ihre Arbeit gegeben. „Ab September 2019 beginnt die vom AWI geleitete größte Arktisexpedition aller Zeiten: Bei der MOSAiC-Expedition erforschen WissenschaftlerInnen aus insgesamt 17 Nationen und 60 Instituten die Arktis mit dem Forschungsschiff Polarstern.“ Antonia Immerz und Daniela Ransby erläutern in ihrem Artikel „IT-Unterstützung der Arktisexpedition MOSAiC“ welche Herausforderungen für die Informatik damit verbunden sind und wie die riesigen Mengen der anfallenden Forschungsdaten nachhaltig für die Auswertung bereitgestellt werden können.

Nicht minder interessant und überlebenswichtig ist die von Natalja Rakowsky beschriebene „Tsunami-Modellierung für das indonesische Frühwarnsystem“. Seit den Anfangstagen des Modells TsunAWI konnte die Rechenzeit dank Software- und Hardware-Optimierungen wesentlich gesenkt werden. Zugleich können Simulationen mit vereinfachter Modellphysik die Tsunamiausbreitung in wenigen Sekunden abschätzen. Inzwischen wird ein gemischter Ansatz verfolgt. Die Szenariendatenbank inklusive Überflutungssimulation dient der Risikoabschätzung vorab sowie der schnellen Lageeinschätzung in den ersten Minuten nach einem Beben, bevor der genaue Erdbebenmechanismus bestimmt ist. Sobald der Mechanismus bekannt ist, startet eine schnelle Online-Rechnung für eine verfeinerte Warnung.

Auch bei dem Vortrag und der Besichtigung im Klimahaus Bremerhaven hat sich uns eindrucksvoll der Zusammenhang zwischen Informatik und Nachhaltigkeit erschlossen. Wir hoffen, dass das Lesen der Artikel auch Ihnen Spaß macht und neue Erkenntnisse bringt.

Zum Schluss berichte ich hier das Ergebnis der Wahl des Fachgruppenleitungsteams: Sprecherin und Stellvertreterin sowie das gesamte Team sind einmütig wieder gewählt worden.

Ursula Köhler

 

Hinweis

Die aktuelle Ausgabe ist in der Digitalen Bibliothek der GI zu finden. Mitglieder der Fachgruppe können sich mit den Zugangsdaten vom Mitgliederbereich an der Digitalen Bibliothek anmelden und haben Volltextzugriff auf alle Artikel und der Gesamtausgabe.

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